Bericht von Chiara Dalnodar (Q1) und Fotos

 

Schulweinprojekt: Traubenlese am 12.09.18

 

So wie jedes Jahr nahmen die Schüler des Biologie Leistungskurses der Q1 sowie die seit diesem Jahr neu gegründete Schulwein-AG, unter der Leitung von Frau Unger, am 12.09.2018 an der jährlichen Traubenlese im Rahmen des Schulweinprojektes teil.

Das Programm beinhaltete in diesem Jahr das Lesen der Traubensorte Rotburgunder, der später zu Rotwein verarbeitet wird, einen Vortrag des Winzers über die verschiedenen Rebenarten, Schädlinge und den Einfluss der Klimaveränderung auf den Weinanbau sowie das Verkosten des selbst hergestellten Traubensaftes.

 

Nach dem Lesen der Trauben wurden diese in Butten zu einer Maschine getragen, die Frucht und Stiele voneinander trennt. Der Unterschied zwischen Weiß- und Rotwein liegt darin, dass beim Rotwein zunächst die Trauben vor Ort von den Stielen getrennt und in einen Edelstahltank geleitet werden, beim Weißwein jedoch sofort die Trauben nach dem Transport in der Weinpresse zerdrückt werden.

 

 

Bei der Zubereitung des Rotweins werden hingegen erst nach acht Tagen die Schalen der Früchte, die Farb- sowie Geschmacksstoffe enthalten, entfernt. Zuvor wird die Maische 3-4 Mal täglich durchmischt, damit sich die Aromastoffe aus der Schale gut lösen.

 

 

Die Albert-Einstein-Schule arbeitet nun schon seit mehreren Jahren mit dem Familienbetrieb, Weingut Hück in Hochheim, zusammen. Von den Schülern gibt es überwiegend positive Rückmeldungen über die Herstellung des eigenen Schulweins. Dieser wird jährlich im Frühjahr, nach dem Abfüllen in die Flaschen, auch verkauft und findet immer wieder guten Anklang bei Schülern, Familien und Lehrern.

 

 

 Von Chiara Dalnodar;Q1

 

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