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Am Freitag den 09.06. fand bereits zum vierten Mal der Sponsorenlauf der Albert-Einstein-Schule (AES) statt. Als er 2007 zum Anlass des 40. Schuljubiläums das erste Mal ausgerichtet wurde, fand die Idee breiten Anklang und es kamen über 22.000 Euro zusammen. Weitere Läufe folgten 2011, 2014 und 2017. „An Deutschland mag ich, dass die Frauen emanzipiert sind und alle Menschen die gleichen Rechte haben.“ Vom Suchen des Goldes und dem ethischen Konsens der Religionen „Ein Goldsucher kann auch nur dann Gold finden, wenn er danach sucht.“ Diese Antwort von Mustafa Cimsit, dem muslimischen Vertreter auf dem Podium beim 7. Abrahamischen Religionsgespräch der AES im Bürgerhaus Schwalbach, fiel bildlich aus, so wie Cimsit auch häufiger zu Metaphern griff, die auf die Schüler der E-Phase des Schwalbacher Gymnasiums eindrücklich wirkten. Gefragt hatte ihn ein Schüler, ob es denn Erlebnisse in seinem Leben gegeben habe, die seinen persönlichen Glauben gestärkt hätten. Überhaupt gingen erstaunlich viele Fragen der Schüler diesmal in den Bereich des Persönlichen, wobei die drei Diskutierenden keinerlei Probleme damit hatten, zu diesen Fragen Stellung zu beziehen. Ob denn die Frage der Religion bei der Partnerwahl ein Ausschlusskriterium für die Drei sei, wollte ein weiterer Schüler wissen. Die Antwort Cimsits fiel fast philosophisch aus: „Wo die Liebe hinfällt, da kann der Glaube schwer mithalten.“ Weiterlesen: „7. Abrahamisches Religionsgespräch“ vor Schüler/innen der E-Phase der AES Es ist Zeit für ein Wiedersehen - Alumnitreffen zum 50-jährigen Jubiläum der AES am 10. Juni 2017
"Achtung, wir haben verlängert! Anmeldungen zum Alumnitreffen können noch bis zum 1. April 2017 erfolgen." Liora Hilb, Soloschauspielerin des Frankfurter Kindertheaters La Senty Menti, glänzt bei ihrem 9. Gastspiel an der AES mit dem Märchen “Das Glück wie das Pech” in der Vorweihnachtszeit einmal mehr als Verwandlungskünstlerin und Wortakrobatin.Gepflegtes Hochdeutsch als Märchenerzählerin, babbelndes Hessisch und Schimpfkanonaden auf Italienisch in diversen Rollenfiguren, ihr Repertoire an darstellerischem und sprachlichem Ausdrucksvermögen ist vielfältig. Schuhpaare stehen stellvertretend für all die Rollenfiguren, die Liora Hilb verkörpert, im hinteren Bereich der Bühne aufgereiht und werden, je nach Bedarf, in Gang gesetzt. Prinzessin Fortunata, die jüngste von sieben Töchtern eines guten Königs, ist die Hauptfigur der Inszenierung von Ania Michaelis, die endlich das Pech abstreifen will, denn alles, was sie anfasst, gleitet ihr aus den Händen. Auf ihrem Weg durch Traum und Zeit trifft sie auf kuriose Gestalten und begegnet dabei, in ungeahnten Abenteuern, furchtlos Freund und Feind. “Du hast keine Chance, aber nutze sie”, dieser Satz von Herbert Achternbusch könnte das Motto der Prinzessin bei ihrer abenteuerlichen Reise zu sich selbst sein. – Die 5. Klassen der AES waren begeistert vom abwechslungsreichen Spiel der Schauspielerin, die auch mit wenigen Requisiten kreativ umzugehen wusste. Aus einem knallroten, flauschigen Stück Stoff ließ sie Kellerhexe und Schicksalsmonster entstehen und mit Krone und Zepter mit Stoffresten dirigierte sie wie eine zaubernde Karnevalsprinzessin das Geschehen auf der Bühne und zog zugleich das Publikum in ihren Bann. – Nach knapp einer Stunde spendeten die jungen Zuschauer begeistert Beifall und zeigten großes Interesse bei der theaterpädagogischen Nachbesprechung des Stückes. Liora Hilb blieb keine Antwort schuldig und ließ sogar einige SchülerINNEN kleine Szenenausschnitte auf der Bühne nachspielen. Die jungen AES – Schüler bewiesen hierbei gute Beobachtungsgabe und kreatives Spielvermögen. Angst oder lähmende Ehrfurcht vor “den Brettern, die die Welt bedeuten”, war nicht zu erkennen, vielmehr großes Vergnügen am freien, ungezwungen Improvisationsspiel.
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