AES entlässt den Abiturjahrgang 2017

„Glück“ sowie „Vielfalt“ – das waren gewissermaßen die Leitmotive, die sich, ausgesprochen in Form von guten Wünschen und kurzweiligen Reden, durch den Veranstaltungsabend zogen. So sorgte beispielsweise Französisch-LK-Tutorin Valérie Chamboncel in ihrer deutsch-französischen Rede für Lacher, als sie die Vielfältigkeit ihres Kurses mit den vielen Muttersprachen und Herkunftsländern der Schüler aus allen Kontinenten darstellte, um dann zu resümieren: „Nur in Sachen Gender erfüllen wir nicht die Vorgaben“ – eine Anspielung auf die rein weibliche Besetzung des Französisch-Leistungskurses.

Schulleiterin Anke Horn betonte gegenüber den Abiturienten in ihrer Begrüßung, sie hätten eine fundierte fachliche Ausbildung erhalten, die dem Wandel der Anforderungen der Zeiten gerecht werde. Offenheit und Toleranz seien dabei Werte, die der AES wichtig gewesen seien, den Schülern mitzugeben. Sie schloss mit dem Wunsch, die Schüler mögen ihre Phantasie und Kreativität beibehalten.

Die Durchschnittsnote des Jahrgangs, in dem 152 von 154 Schülern das Abitur bestanden, liege, so Anke Horn, bei 2,22 und sei damit vergleichbar mit den Vorjahren, aber einmal mehr deutlich besser als der hessenweite Durchschnitt der vergangenen Jahre.

Schwalbachs Bürgermeisterin Christiane Augsburger richtete diesen Appell an die Abiturienten: „Finden Sie Ihren eigenen Weg in die Zukunft und vernachlässigen Sie dabei nicht die Bildung des Herzens!“

In ihrer humorvollen Schülerrede schilderte Nina Zieroth anschaulich den Kampf der Schüler „gegen die drei Ungeheuer Schlafmangel, Stress und Prokrastination“ (auch „Aufschieberitis“ genannt). Auch sie bezog sich auf den Begriff „Glück“, indem sie betonte, das zukünftige Streben der jungen Abiturienten solle weniger dem Geld gelten, sondern vielmehr der Zufriedenheit und dem Glück. Den Eltern rief sie zu: „Aus uns wird was!“

Seitens des Schulelternbeirates sprach Thomas Braun, selbst Vater eines Abiturienten. Er bezog sich u. a. auf das breite und weit über das Naturwissenschaftliche hinaus gehende Profil an der AES und schloss mit dem Appell: „Probiert das Leben aus und macht etwas daraus!“

Babette Spano, Vorsitzende des Fördervereins, leitete schließlich über zu den Ehrungen verschiedener Schülerleistungen. Dabei konnten folgende Schülerinnen und Schüler sich über Auszeichnungen und Zuwendungen seitens des Fördervereins freuen:

-       Für das außergewöhnliche Abiturergebnis mit der Traumnote 1,0: Nina Zieroth und Serena Wagner.

-       Für ihr soziales Engagement erhielt den Preis „Einstein Sozial“: Batule Jamall.

-       Für die langjährige Bereitschaft, als Ersthelfer an der AES andere Schüler zu unterstützen: Balint Schwarz und Philipp Mladenovic (Auszeichnung durch Ersthilfe-Ausbilderin und AES-Kollegin Cordula Russe-Kalenberg).

-       Für besondere Leistungen im Bereich der Naturwissenschaften:

im Fach Biologie: Benjamin Frey und Anna Küchler;

im Fach Mathematik: Jannick Breitkopf;

im Fach Chemie: Philipp Braun;

im Fach Physik: Daniele Inturri, Jannick Breitkopf, Himang Choi, Dominik Bierer, Marcel Brümmer;

für den Erwerb des MINT-EC-Zertifikates: Anja Exner, Nele Drott, Marie Bäzner, Benjamin Frey, Dominik Bierer, Jannick Breitkopf.

-       Für sehr gute Leistungen in drei Sprachen bis zum Abitur: Daniela Hess.

Anschließend kam es zur feierlichen Überreichung der Abiturzeugnisse bzw. der Auszeichnungen zum bestandenen Abitur Baccalauréat durch die jeweiligen Tutor/innen. Die Reden der Tutor/innen und auch die Dankesworte der Schüler/innen bewiesen, dass sich neben allem schulischen Stress doch in jedem Kurs eine ganz besondere Beziehung zwischen den Schülern untereinander, aber auch ganz besonders zwischen Tutoren und Schülern entwickelt hatte; und dies in ganz vielfältiger Weise, wie an einigen plastisch geschilderten Erlebnissen, bevorzugt aus der Zeit der zweiwöchigen Kursfahrten, verdeutlicht wurde.

Die feierliche Umrahmung der Akademischen Feier bildeten musikalische Beiträge von AES-Schülern. Im ersten Block sangen sechs Abiturienten in einem eigens kreierten Abiturienten-Chor gemeinsam mit Musiklehrer Stefan Riedl zwei modernere Stücke - beim „Mambo“ nach Herbert Grönemeyer sogar instrumentarisch lediglich unterstützt durch Himang Choi am Cajon – und begeisterten so die Zuhörer.

Den zweiten Block eröffnete Abiturientin Annabel Hauk, die ein die Zuschauer fesselndes und in den Bann ziehendes Stück am Cello darbot. Den Abschluss gegen 22 Uhr machte Ssi-Mong Kim (E2-Phase), die die Zuhörer auch ganz am Ende noch einmal durch ihre Darbietung am Flügel begeistern konnte.

Die AES gratuliert allen 152 Abiturient/innen ganz herzlich zum bestandenen Abitur und wünscht alles Gute für den weiteren Lebensweg!

 

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