Ulrike Bohni war bereits zum dritten Mal an der AES zu Gast, zum ersten Mal allerdings per Bildschirm zugeschaltet über ein Video-Übertragungssystem. Die fehlende physische Nähe zu den Schüler/innen des Kurses sorgte keineswegs für eine inhaltliche Distanz zwischen Schüler/innen und Frau Bohni. Sie berichtete den Schüler/innen von ihrer Arbeit als Koordinatorin der Hospizhelferinnen und beeindruckte sie insbesondere mit konkreten und plastischen Schilderungen ihrer eigenen Erfahrungen, die sie als mobile Hospizhelferin sammeln konnte. Die Begleitung Sterbender und deren Familien bis zum Tod und zum Teil auch eine gewisse Zeit darüber hinaus beeindruckten die Jugendlichen nachhaltig. Und so wollten die Nachfragen der Schüler/innen, von denen einige von eigenen Erfahrungen mit dem Tod in letzter Zeit berichteten, schier kein Ende nehmen.
J. Kilb