Barcamp zu zeitgemäßer Pädagogik im digitalen Wandel

Dass auch Schulleiterinnen und Schulleiter regelmäßig Fortbildungen oder Barcamps besuchen, um sich pädagogische Anregungen und Impulse einzuholen, ist eine Binsenweisheit und sicherlich auch eine Notwendigkeit im Zeitalter des digitalen Wandels und Umbruchs an Schulen.

 

Die Edunautika ist ein solches Barcamp zu zeitgemäßer Pädagogik im digitalen Wandel. Sie existiert seit dem Jahr 2018 in Hamburg (Nähere Informationen: www.edunautika.de ).

Die erste Edunautika Süd, die AES-Schulleiterin Anke Horn am 15.11. als Teilnehmerin besuchte, ist eine Kooperationsveranstaltung der Heraeus Bildungsstiftung und der Karl-Rehbein-Schule in Hanau mit der Hamburger Bildungsagentur J&K – Jöran und Konsorten.

Da die Beteiligten am Tag selbst entscheiden, zu welchen Themen sie Sessions anbieten (als Teilgeber) und an welchen Sessions sie teilnehmen (als Teilnehmer), entstand das Programm erst am Tag der Veranstaltung.

„Die Session-Themen spiegelten die vielfältigen Perspektiven der Teilgebenden wider. Sie reichten von selbstgesteuertem Lernen und Personalisierung über außerschulisches Lernen, Persönlichkeitsentwicklung und Positive Leadership bis hin zu Demokratiebildung, alternativen Prüfungsformaten und psychologischer Sicherheit in Schule“ (Heraeus Bildungsstiftung). 

Welches Interesse eine solche Veranstaltung hervorruft, zeigt sich u. a. darin, dass das Barcamp bereits nach kurzer Zeit restlos ausgebucht und die Warteliste nach Angaben der Veranstalter voll war.

Anke Horn war bei dieser Veranstaltung als Teilnehmerin und Teilgeberin dabei: „Es war ein spannender Tag im Austausch mit knapp 200 Menschen, die sich für Fragen rund um zeitgemäßes Lernen interessieren“, so die Schulleiterin, die mit einer Fülle an innovativen Ideen und Anregungen wieder nach Schwalbach zurückkehrte.

 

 

Gerade im Kontext des Prozesses von „Schule neu denken“, in dem sich die AES befindet, darf man gespannt sein, ob und welche Anregungen an unserer Schule eventuell in die Praxis umgesetzt werden können. Dies wäre auch ganz im Sinne der Zielformulierung der Veranstalter: „Bei der edunautika kommen Menschen zusammen, die in KI und digitaler Transformation weder den Untergang von Kulturtechniken oder Zivilisation sehen noch damit bloß die alte Schule optimieren wollen. Sie wollen vielmehr Schule ein Stück weit neu denken und anders machen, als wir es im 20. Jahrhundert getan haben.“ 

 

Bericht: Kb – Foto: Hr

 

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