Cafeteria der Albert-Einstein-Schule versprüht jetzt den Flair eines Bistros –Clever essen
Mit einer neugestalteten Cafeteria überraschte die Albert-Einstein-Schule (AES) am Montag ihre Schüler. Statt dem bisherigen 80er-Jahre Mobiliar gibt es jetzt neue Möbeln und eine aus Holz gebaute Podeststufenreihe.
Schon vor zwei Jahren machten sich Zehntklässler im Rahmen eines Workshops Gedanken zur Umgestaltung der „Cafta“. Eine von ihnen war Johanna Wielens, die nun mit dem Ergebnis sehr zufrieden ist: „Die Umgestaltung ist vor allem für die jungen Schüler gut, da diese die langen Mittagspausen jetzt auch gut in der Cafeteria verbringen können.“
Als die Mensa 2008 eingerichtet wurde, stellte sich endgültig heraus, dass auch die Cafeteria schöner werden muss. So fertigte in den vergangenen Wochen die Schreinerei Müller aus Hofheim - die nur Frauen beschäftigt - für die AES acht Bistrotische aus massivem Birkenholz mit jeweils zwei Sitzbänken an. Auch die Podeststufenreihe und die bunten Holzwürfel wurden von der Schreinerei gezimmert. Mit der neuen Cafeteria, die mit Luftballons und Narzissen verziert war, wurden die Schüler dann am Montag überrascht.
Die Farben wirken freundlicher und warme Töne prägen die Neugestaltung. Barbara Unger, ein ehemaliges Mitglied des Verpflegungsausschusses und Lehrerin an der AES, ist von dem Ergebnis begeistert, betonte jedoch: „Wir sind ja noch nicht fertig. Die Wände und der Boden werden auch noch renoviert. Es muss einfach mehr Atmosphäre in einen Raum wie diesen.“ Auch die Schulsprecherin der Albert-Einstein-Schule, Felicia Kirschbaum, findet das Projekt gelungen und ist froh, dass die neue Cafeteria gemütlicher und „nicht so ekelig wie die alte Cafta“ ist.
Ein weiteres Highlight der Umgestaltung ist der Trinkwasserspender, an dem sich jeder Schüler nun kostenlos sein Wasser abfüllen kann. Das Tafelwasser kann beliebig mit wenig oder viel Sprudel angereichert werden. Ein Problem tritt jedoch auf: Nicht jeder Flaschenhals passt unter den Trinkwasserspender und so wird die AES Trinkflaschen mit Albert-Logo anbieten, die vom Hersteller für diesen Trinkspender hergestellt werden. Eine Flasche wird circa 2,60 Euro kosten, allerdings nur, wenn sich mindestens 500 Schüler finden, die eine solche Flasche bestellen.
Grundsätzlich möchte die Albert-Einstein-Schule ihren Schülern helfen sich gesund zu ernähren. „Vor allem die Mensa soll die Schüler bei einer cleveren Ernährung unterstützen“, sagt Barbara Unger. Und auch in der neuen „Cafta“ gilt weiterhin der „zuckerfreie Vormittag“.
Insgesamt wurde das Ziel erreicht eine angenehme, pausengerechte Atmosphäre zu schaffen, die sich von den Klassenraum-Eindrücken deutlich abhebt. Das hat sich der Main-Taunus-Kreis als Schulträger auch einiges kosten lassen: Die neuen Möbel schlugen mit rund 12.000 Euro zu Buche.
Franziska Boxan (9F)

