Schüler der AES deutschlandweit unter den 10 besten Teams beim StratoSat-Wettbewerb

Sechs Schüler der AES nehmen am StratoSat-Wettbewerb der LMU München teil. Nach Abgabe ihres Exposés wurden sie deutschlandweit als eines von 10 Teams ausgewählt, das eine eigene Stratosphärenmission durchführen darf. Im Rahmen des Wettbewerbs entwickeln sie eine Sonde, die mit einem Stratosphärenballon auf etwa 30km Höhe aufsteigen wird. Die Sonde soll Temperatur, Luftdruck und kosmische Strahlung messen. Anhand der Messdaten soll beurteilt werden, inwieweit Piloten und das Kabinenpersonal im Laufe ihres Lebens durch die kosmische Strahlung belastet werden.


Die Teammitglieder sind Björn Boss Henrichsen (Q2), Simon Budinsky (Q2), Niklas Kerkhoff (Q2), Jonathan Knoll (Q2), Alexander Martin (E2) und Leon Ritter (Q2). Unterstützt wird das Team durch die beiden Lehrer Herr von der Heyden und Herr Dr. Kühnel.
In den nächsten Wochen werden die Mitglieder die passende Hardware besorgen und damit eine eigene Platine entwerfen, einen Rahmen dafür mit einem 3D-Drucker erstellen und die Software programmieren. Nach einer Testphase soll am 25. Juni der Stratosphärenballon auf dem Schulhof der Albert-Einstein-Schule starten. Der Flug dauert etwa 2 bis 3 Stunden. Je nach Windstärke kann der Ballon dann im Umkreis von mehr als 100 Kilometern landen. Nach der Bergung des Ballons, der mit einem GPS Tracker ausgestattet ist, werden die Messdaten ausgewertet und ein Abschlussbericht erstellt. Dieser ist neben der Abschlusspräsentation im Oktober die Grundlage für die Bewertung durch die Jury und die Ermittlung des Gewinners.
Vom 26.03. bis zum 28.03.2017 nahm Herr Dr. Kühnel an der Lehrerfortbildung für den StratoSat-Wettbewerb teil. Dort starteten sie gemeinsam einen Stratosphärenballon und erfuhren alles Wichtige für die Durchführung der eigenen Missionen. Außerdem erhielten die teilnehmenden Lehrer das Grundset mit Materialien wie einem Wetterballon, einem Fallschirm, dem GPS Tracker, einem Battery Pack, Leistungsbatterien und einem Datenlogger.
Des Weiteren werden ein Temperatur- und Luftdrucksensor sowie ein Geiger-Müller-Zählrohr zum Messen der kosmischen Strahlung benötigt. Die Sensoren sollen mit einem Arduino, das ist ein Board mit einem Mikrocontroller und mehreren Ein- und Ausgängen, ausgelesen und mit dem Datenlogger gespeichert werden. Für den Ballon ist außerdem ausreichend Helium erforderlich. Nicht notwendig, aber sicherlich sehr interessant, wären Kameras am Ballon, da sie spektakuläre Aufnahmen bei dem Flug auf 30 km Höhe machen würden. Für all diese Materialien bemüht sich das Team um Sponsoren.
Unter www.stratosat.de hat das Team eine eigene Webseite eingerichtet. Dort finden Sie weitere Informationen zu der Mission und immer den aktuellsten Stand der Entwicklung. Nähere Informationen zum StratoSat-Wettbwerb der LMU München erhalten Sie unter http://www.sattec.org/sattec_wettbewerb/index.html.
Interessierte Sponsoren können das Team gerne unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! kontaktieren. Alle an dem Projekt interessierten Schüler, Eltern und weitere Interessierte können den Start am 25. Juni 2017 auf dem Schulhof der AES gerne live mitverfolgen. Die Uhrzeit des Starts und eine eventuelle Verschiebung bei schlechtem Wetter werden auf der Webseite www.stratosat.de bekanntgegeben.

 

Jonathan Knoll (Q2)

 

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