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OEKOWI – Schüler an der Macht in Ecoland

Der Wiwi-LK der AES verbrachte 3 Tage mit dem Wirtschaftsplanspiel OEKOWI. Dabei nahm jeder Schüler eine repräsentative Rolle in der Volkwirtschaft des Landes „Ecoland“ ein, musste jeweils die Interessen seines Haushaltes, seines Unternehmens oder sogar der Regierung vertreten und zeitgleich im Interesse des Umweltschutzes agieren.

Anfangs war es für alle ungewohnt, sich in ihre Rolle einzufinden. Niemand konnte sich wirklich vorstellen, wie die nächsten Tage gestaltet werden und welchen Aufgaben man sich konkret stellen muss. Herr Herrmann, der Tutor und Spielleiter, gab eine umfassende Einführung in das System, um den geplanten Ablauf und die Ausgangslage zu klären. Die Schüler wurden überhäuft mit Zahlen, Fakten und Tabellen – ein schieres Schlaraffenland für einen Wirschafts-LK- Schüler. Das Ziel war es, einen Plan zu entwickeln, der sowohl der eigenen Rolle, als auch der Allgemeinheit zu möglichst großem Erfolg verhilft. In Gruppen von 3-4 Schülern wurde überlegt, mit anderen Parteien verhandelt und gerechnet, bis man sich auf eine einheitliche Strategie einigen konnte und schließlich in der ersten Kommissionssitzung die ersten Änderungen beschlossen wurden. Hierbei stellte jeder Spieltag ein Jahr in „Ecoland“ dar, sodass man die wirtschaftlichen Prozesse über einen längeren Zeitpunkt einschätzen und sein Handeln darauf auslegen musste.

Nachdem man sich am ersten Tag den ersten Problemen stellen und die ersten Kompromisse schließen musste, wurde man am Folgetag mit den Ergebnissen der Verhandlungen konfrontiert. Dabei kam es beispielsweise aufgrund eines Rechenfehlers seitens der Regierung oder der Fehleinschätzung des Marktes zum Teil zu großen Überraschungen. In einem Konferenzraum der Commerzbank in Frankfurt mit atemberaubendem Ausblick kam es zu hitzigen Diskussionen: die Schüler hatten sich voll und ganz in deren Rollen eingefunden. Hinzu kam ein informativer Vortrag vom Commerzbank-Experten Gerald Müller zur Preispolitik. Langsam kristallisierten sich klare Strategien der einzelnen Gruppierungen heraus.

Am dritten Tag folgten der abschließende Rückblick und die Auswertung der vergangenen Tage. Das Feedback fiel überwiegend positiv aus. Besonders die herausragende Location mit Blick über Frankfurts Bankenviertel verstärkte im Allgemeinen die Freude über das Endergebnis und die Motivation für das Planspiel. Zu kritisieren blieb lediglich die begrenzte Zeitspanne – die Schüler hätten gerne noch länger gespielt!

 

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Wie ist es „Ecoland“ ergangen?

 

Die Teilnehmer beschäftigten sich mit „Ecoland“, einem Staat, der am Anfang des Planspiels eine gesunde Wirtschaft und geringe Arbeitslosenzahlen aufwies. Entwicklungspotential erkannten sie hingegen im wenig ausgeprägten Umweltschutz und im maroden Transportnetz, dessen Verbesserung sie am ersten Tag als Ziel festlegten.

Dies ließ sich dann auch an den Entscheidungen der ersten Kommissionssitzung erkennen, während der die Regierung verpflichtet wurde, für neue Umweltmaßnahmen der Unternehmen und der Haushalte aufzukommen.

Dadurch waren die Regierungsvertreter im zweiten Jahr gefordert, denn sie mussten das entstandene finanzielle Defizit ausgleichen. Diese Herausforderung meisterten sie gekonnt, indem sie die Unternehmen stärker belasteten.

Im ständigen Austausch mit Regierung und Haushalten gelang diesen trotz der neuen Belastung, ihren Umsatz zu steigern und gleichzeitig Rücksicht auf die Umwelt zu nehmen. Ähnlich verhielt es sich mit den Haushalten, die zwar anfangs Abstriche in ihrem Lebensstandard machen mussten, im dritten Jahr jedoch eine deutliche Verbesserung ihrer Finanzen vorweisen konnten. Auch die Regierung zieht ein positives Fazit. Ecoland verfügt am Ende der drei Jahre über einen gesunden Staatshaushalt und hat seine Umweltbilanz deutlich verbessert.

Die Teilnehmer können also zufrieden auf ihre drei Jahre in Ecoland zurückblicken. Sie schafften es, das Land gekonnt zu fördern, sodass sie die Zustände nachhaltig verbessern konnten.

 

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Text – Laura Büscher, Elena Ivanova, Brid Johnen

Bilder – Herr M. Herrmann

 

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