Deutschlandweites Treffen des „Rings der Vivariumsschulen“ an der AES

Schon von Weitem konnte man die Schüler in ihren auffälligen schwarzen T-Shirts mit Schlangen-Symbol ausmachen: „Darf ich Ihnen beim Transport der Schlangen behilflich sein?“ oder „Ich übernehme die Aufsicht über Ihre Spinnen für die Dauer des Vortrags“, waren Sätze, die man aus dem Munde der Schüler der Vivariums-AG an der AES am vergangenen Freitag, 19.09., häufiger ver-nahm.
Bartagame, Kornnattern und ähnliche exotische Tiere kann man an der AES in Terrarien in der Pausenhalle bestaunen, seit Biologielehrerin Astrid Doss 2005 eine Vivariums-AG eingerichtet hatte. Seitdem nimmt die Schule auch am jähr-lich stattfindenden deutschlandweiten Treff des Rings der Vivariumsschulen teil.
Nach Zusammenkünften in Erfurt, Gladenbach und Berlin war in diesem Jahr die AES Gastgeberin für die mittlerweile 16 Schulen, die solche Vivarien unter-halten. Astrid Doss hatte die Organisation, unterstützt durch ihre Fachkollegin Julia Jilg, übernommen.
Den Vormittag nutzten die Vertreter der Schulen, um sich über die Möglichkei-ten auszutauschen, die ein Vivarium für den Einsatz im Unterricht bietet. So ging es z. B. darum, welche Schülermaterialien man verwenden kann, welche Erfahrungen mit Tierhaltung und Zucht gemacht wurden oder wie man die le-benden Tiere im Biologie-Unterricht didaktisch klug einsetzt.
Nachmittags gab es für alle Beteiligten ein besonderes Schmankerl“: Gemein-sam besuchten die Teilnehmer das Exotarium des Zoos Frankfurt und hatten dort Gelegenheit, mit Herrn Wicker, dem Leiter des Exotariums und stellvertre-tenden Direktors des Zoos Interna über die Tierhaltung und –pflege auszutau-schen.
Am Ende des Tages gab es von den Teilnehmern ausnahmslos positive Rück-meldungen über Ablauf und Organisation, und manch ein Schüler der AG war glücklich, bei der „Tierbörse“ ein Tier aus der eigenen Zucht gegen ein anderes von einer anderen Schule getauscht zu haben.


Foto: Die Teilnehmer der Jahrestagung des „Rings der Vivariumsschulen“ waren aus ganz Deutschland an die AES angereist.

Jochen Kilb
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit AES