Spendenaktion an der AES: Schülerinnen organisieren Sammelaktion für Opfer in Haiti - traditioneller Spendenbasar beim Elternsprechtag am 19.02.

Einmal mehr zeigte sich, dass die AES sich nicht als reine „Lernanstalt“ versteht, sondern dass hier auch das soziale Lernen groß geschrieben wird: „Die Idee zur Spendenaktion für die Erdbebenopfer in Haiti kam uns, nachdem wir im Fernsehen die große Spendengala gesehen hatten. Wir dachten uns: Etwas Vergleichbares müsste doch auch an der AES möglich sein.“. Mit diesen Worten fasst die Sulzbacherin Lena Wrba (Bild rechts) aus der 11. Klasse zusammen, mit welcher Motivation sie und ihre Mitschülerin Tatjana Schlenker (Bild links) aus Schwalbach Ende Januar den Gang zur Schulleitung antraten, um sich dort „grünes Licht“ für den Start der Aktion geben zu lassen. Direktorin Anke Horn war sofort sehr angetan von der Initiative der Schülerinnen, so dass die beiden schon kurz darauf einen Brief an alle Eltern formulierten und während aller Pausen Spendenboxen in der Pausenhalle aufstellten. „Vor allem die Fünft- und Sechstklässler bestürmten uns in den ersten Tagen geradezu, und auch zwei Jungen aus der 11. Klasse boten uns ihre Mithilfe bei der Organisation an.“ Nach zehn Tagen beendeten die Schülerinnen die überaus erfolgreiche Aktion und konnten die stattliche Summe von insgesamt 1017€ an eine Hilfsorganisation überweisen.

Und auch das nächste große Spendenprojekt wirft bereits seine Schatten voraus: in diesem Jahr werden bereits zum fünften Mal Schüler und Eltern beim Spendenbasar während des Elternsprechtages am 19.02. (16 – 20 Uhr) Geld für die Schüler der Secondary School Groendal 70 km nordöstlich von Kapstadt sammeln. Es ist schon zu einer guten Tradition geworden, dass die Schulgemeinde der AES den Elternsprechtag für diesen wohltätigen Zweck nutzt. Während sich Eltern und Lehrer über ihre Kinder bzw. Schüler austauschen, wird ein reichhaltiges Kuchenbüffet – gespendet von den Eltern und vom Förderverein – für gemütliche Pausen sorgen. Gleichzeitig werden die Schülerinnen und Schüler der Albert-Einstein-Schule Spielsachen, Bücher, CDs usw. verkaufen. Alle Einnahmen des Tages werden nach Südafrika gespendet, wo sie weniger privilegierten Kindern zugute kommen. Die Schüler dort können das Geld beispielsweise für Schreibmaterialien, Ausflüge, Schuluniformen oder Busgelder gebrauchen.

Jochen Kilb

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit AES