Professor der FH Wiesbaden im Gespräch mit AES-Schülern

„So hoch hatte ich mir die zeitliche Belastung bei einem FH-Studium nicht vor-gestellt“, erklärte eine Schülerin des 12. Jahrgangs der Albert-Einstein-Schule, nachdem sie mit dem gesamten Jahrgang den Vortrag „Studieren, aber wie?“ gehört hatte. „30 credits pro Semester, und für jeden credit ein Zeitaufwand von 30 Zeitstunden – da kommt ja ganz schön was zusammen.“
Dass und was genau sich geändert hat in den Hochschul- und Fachhochschul-studiengängen, seitdem die Bildungsminister 1999 den Bolognaprozess in Gang gesetzt hatten, darüber referierte Professor Dr. Werntges, Professor für ange-wandte Informatik an der FH Wiesbaden, am 21.01. in der Aula der AES. Prof. Werntges berichtete zunächst sehr kurzweilig und schülernah über die Auswir-kungen der neu eingerichteten Bachelor- und Masterstudiengänge, die etwa in Wiesbaden seit 2005 obligatorisch sind. Im Anschluss nutzten die Schüler dann die Gelegenheit, konkrete Fragen an den Fachmann aus der Hochschulpraxis zu stellen.
Prof. Werntges, dessen drei Kinder Schüler der AES sind, war schon mehrfach an der Schule zu Gast, so etwa beim „Tag der Berufsinformation“ des Schulel-ternbeirats oder im Rahmen der regelmäßig stattfindenden MINT-Vorträge. Die Zusammenarbeit erweist sich für beide Seiten als fruchtbar, denn auch für die FH Wiesbaden hat sich gezeigt, dass ihre personelle Präsenz an Schulen zur Folge hat, dass die Fachhochschule von Oberstufenschülern stärker wahrge-nommen und somit als mögliche Studienalternative von den Schülern ins Blick-feld genommen wird.

Hier finden Sie den Vortrag von Herrn Prof. Werntges. (200kb pdf)


(Vortragsfoto vom 21.01.)


Jochen Kilb, Öffentlichkeitsarbeit AES
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