Aerospace Engineering studieren an der Technischen Universität Delft - Abheben in eine ausgezeichnete Zukunft
Unter diesem
Motto präsentierten zwei Studenten Peter van Helden und Twan Duivenvoorden
aus Delft am Montag , dem 21.6.2004 an der Albert-Einstein-Schule die
Studiengänge der „Luft- und Raumfahrttechnik. Beide Studenten
sind im letzten Jahr ihrer Ausbildung und berichteten über die vielfältigen
Möglichkeiten und Praktika dieses Studienganges. Dieser
Besuch wurde initiiert durch Frau Yiong van Walsum, Managerin, International
Relations and Mar keting, der Faculty of Aerospace Engineering, TU Delft und
der Albert-Einstein-Schule.
Schülerinnen und Schüler der Stufen 11 und 12 sowie einige Abiturienten folgten gespannt der Präsentation.
Im Anschluss an den in englischer Sprache gehaltenen Power Point Vortrag stellten die Schüler/innen den beiden Studenten zahlreiche Fragen. Die Leistungskurse Physik der Stufen 11 und 12 setzten in zwei Unterrichtsstunden das Kolloqium mit den Studenten und den Physiklehrern fort.
Im gemeinsamen Gespräch entstand die Idee, mit den Leistungskursen Mathematik und Physik eine künftige Studienfahrt nach Delft zu planen, um die Kooperation zu fördern und vor Ort die Ausbildungsstätten zu besuchen
Die TU Delft bietet eine Reihe von einzigartigen Laboratorien und Einrichtungen, wie beispielsweise einen Überschall-, hypersonischen und Unterschall-Windtunnel, einen Hochempfindlichkeits- Navigationssimulator und ein Materialprüfungslabor. Dieser Laboratorien machen es möglich, Experimente in den Mensch-Maschinenfaktoren, Flugsteuerung, Strukturen und Materialien, Aerodynamik, Simulation, Bewegung und Navigation durchzuführen. Daneben bietet die hochschuleigene Cessna Citation II den Studenten alle Möglichkeiten Experimente im Echtbetrieb durchzuführen. Eine sehr gut ausgestattete Bibliothek und die Nutzung von Computern stehen selbstverständlich allen Studierenden offen.
Absolventen aus Delft genießen einen ausgezeichneten Ruf bei Unternehmen der Luft- und Raumfahrttechnik. Unsere Absolventen findet man wieder in Firmen wie Airbus, ESA (European Space Agency), ESA Trainingszentrum in Nordwyk (NL), im Ariane Raumfahrtprogramm, bei Daimler Chrysler Aerospace oder dem europäischen Satellitenprogramm GALILEO. Übrigens hat rund ein Fünftel der dortigen Arbeitnehmer ein technisches Hochschul- oder Fachhochschulstudium absolviert. Für die Zukunft wird eine weiter ansteigende Nachfrage nach entsprechend ausgebildeten Ingenieuren prognostiziert.
Monika Zieleniewicz

