Der Sternenhimmel im Februar 2005
Sternbilder
Auch im Februar sehen Sie wieder einige hell leuchtende Sternbilder. Das bekannteste Winterbild ist der Orion, der auch noch in diesem Monat zu sehen ist. Ein strahlender Punkt ist natürlich der Sirius, welcher der Hauptstern vom Großen Hund ist. Ein weiteres, zu dieser Zeit gut sehbares Sternbild, ist der Zwilling, welches in diesem Winter etwas ungewohnt erscheint. Der Grund dafür ist, dass Kastor und Pollux, die beiden Hauptsterne, durch den Ringplaneten Saturn „verstärkt“ werden.
Unterdessen erscheinen im Osten
die ersten Frühlingsbilder. Zum Beispiel der Löwe,
der bereits vollständig aufgegangen ist. Bald wird auch Arktur,
der Bärenhüter, im Sternbild Rinderhirte am Horizont
erscheinen. 
Planeten
Ein Highlight sind auch einige Planeten. Zum Beispiel der Jupiter, denn er nähert sich von Tag zu Tag seiner Opposition. Gegen Ende des Monats erreicht er fast seine maximale Leuchtkraft. Ein interessantes Ereignis, das leicht zu beobachten ist, sind die Monde und ihre Schatten vor dem Jupiter. Ein weiterer wichtiger Planet des Monats ist der Saturn, der schon im Januar in Opposition zur Erde stand.
Sternbild: Großer Hund
Diesmal ist das Sternbild des Monats der Große Hund mit dem Hauptstern Sirius. Sirius ist 8,8 Lichtjahre von uns entfernt und hat eine Leuchtkraft von 22 Sonnen. Damit ist er der hellste Stern an unserem Nachthimmel. Während wir Sirius als einen Stern betrachten, besteht er in Wirklichkeit aus zwei Sternen. Sein Begleiter heißt Sirius B., er ist ein kleiner weißer Zwerg, den wir nur mit einem starkem Teleskop sehen können, weil er nur so groß ist wie die Erde und 10.000 mal schwächer als Sirius. Das Duo Sirius - Mirzam kann man auch mit bloßem Auge sehen, wenn der Himmel nicht ganz so klar ist. Mirzam hat zwar eine Leuchtkraft von 3.000 Sonnen, ist aber nicht so hell wie Sirius, da er 500 Lichtjahre entfernt ist.
Besonderes
Der von Clyde Tombaugh, im Jahre 1930 entdeckte Pluto feiert dieses Jahr am 18. Februar seinen 75. Geburtstag. Er ist der Planet in unserem Sonnensystem, der am weitesten von der Erde entfernt ist. Um mehr von diesem noch recht unerforschtem Planeten zu erfahren, wird im Januar nächsten Jahres eine Sonde mit dem Namen „Pluto – Kuiper –Belt“ von der Erde losgesandt. Der Kuiper Gürtel ist eine Ansammlung von Gesteinsbrocken, die sich zwischen der Umlaufbahn von Neptun und Pluto befinden.
Außerdem wollen wir ihnen die etwa 180.000 Lichtjahre entfernte Große Magellansche Wolke näher bringen. Diese Galaxie ist in Vollmondnächten sichtbar, obwohl sie mit einem Durchmesser von 30.000 Lichtjahren deutlich kleiner ist als die Milchstraße. Die nach dem portugiesischen Seefahrer Magellan benannte Galaxie umkreist unsere Milchstraße.

