Scheckübergabe an den Verein „Hilfe für krebskranke Kinder“
Die Idee zum Sponsorenlauf wurde in der ersten Sitzung des „Arbeitskreises Schuljubiläum“ am 5. September 2006 geboren. Hier planten Schulleitung, Lehrer, Schüler und Eltern die Feierlichkeiten zum 20. Jubiläum der AES. Schon in der 2. Sitzung kam der Wunsch der Schüler von der Schulsprecherin Anne Merkle „Wir wollen nicht nur für uns laufen, wir wollen die Hälfte des Geldes an ein regionales Kinder-Projekt weitergeben“. So kamen wir auf das Projekt „Hilfe für krebskranke Kinder e. V. in Frankfurt. Die zweite Hälfte soll in die Pausenhofgestaltung fließen.Noch ein paar Tage vor dem Sponsorenlauf hängte das Organisationsteam ein Plakat auf: „Schaffen wir die 10.000 Euro Marke?!! - Weit gefehlt…..Die 372 Läufer der AES haben am 29. Juni 2007 5.792 Runden der 373 Meter langen Strecke um die Schule gedreht! Das bedeutet die Gesamtsumme von über 22.583 Euro, die die Sponsoren für die gelaufenen Runden „ihres“ Läufers an den Förderverein zu zahlen haben.Die Geschäftsführerin Frau Hehlert vom Verein „Hilfe für krebskranke Kinder e. V., Frankfurt“ war von dem Engagement der Schüler begeistert und von der Höhe der erlaufenen Summe positiv überrascht.
Ein kurzer Rückblick:
Um 7.00 Uhr morgens füllt sich der Schulhof der Albert-Einstein-Schule in Schwalbach. Eltern tragen Tische und Stühle aus der Schule, Schüler der Stufe 12 bauen Stände auf und unter Pavillons entsteht unter den wachsamen Augen von Heinz Werntges vom Organisationsteam eine kleine Rechenzentrale. Nach und nach füllte sich der Schulhof mit Schülern im Sportdress. „Wann geht’s denn endlich los?“ so war zu hören. Doch pünktlich um 8.45 Uhr rief Kerstin Kühner vom Orga-Team des Sponsorenlaufs „Auf die Plätze, fertig und …los!“. Der Lauf begann. Am Rand des Laufparcours wurden die Läufer von den Zuschauern angefeuert: „Weiter – Du schaffst es!“ – Es herrscht Gänsehautstimmung.
Klassenweise laufen die Schüler Runde um Runde; so etwas hat die Schule noch nie gesehen. Das Wir-Gefühl ist in der Luft zu spüren. Die Schüler, die nicht mitlaufen können, Eltern und Großeltern stehen am Rand und rufen sich heiser. : „Los, lauf…!“ Nach einem ausgefeilten System starten nacheinander alle Stufen der Schule. Lehrerinnen und Lehrer fiebern am Streckenrand mit ihren Klassen mit. Die Rundenzählung passiert über Bänder, die den Läufern nach jeder Runde überreicht wurden. Anita Steuer vom Organisationsteam: „Die Schüler sind so viele Runden gelaufen, dass uns fast die Bänder ausgegangen sind.“
Lehrer/innen, die mit ihren Klassen laufen, sind begeistert von der Stimmung. So mancher hinterher: „Wo passiert das schon einmal, dass man so begeisterte Gesichter am Wegrand sieht, die einem für seine Leistung zujubeln. Ein gutes Gefühl.“
Die Schüler der Stufe 12 übernehmen die Bewirtung der Gäste mit Getränken, selbstgebackenem Kuchen und selbst geschmierten Brötchen. Am Ende sind sie restlos ausverkauft und haben über 300 Brötchenhälften und ca. 15 Kuchen verkauft. Der schuleigene Sanitätsdienst hat bis auf ein paar Blasen und einen umgeknickten Knöchel keine nennenswerten Verletzungen zu behandeln.
„Diese Leistung war sagenhaft – keiner von uns hat mit einem solchen Einsatz gerechnet. Die Schülerinnen und Schüler haben sich übertroffen! Auch die Lehrerinnen und Lehrer, die mitgelaufen sind, haben uns erstaunt. Eine Lehrerin ist sogar bei zwei Klassen mitgelaufen!“ so Karin Freigang-Rothhöft vom Organisationsteam. „Ich bin begeistert, das war unglaublich. Alle haben mitgefiebert.“ war von der der Schulleiterin Frau Horn zu hören. In der Klasse 7a ist der Jubel natürlich besonders groß, denn diese Klasse ist Sieger der Klassenwertung mit 20 Runden pro Läufer. Als Siegerpreis besucht die Klasse den angesagten Radiosender „You FM“.
Die Scheckübergabe an den Vorstand des Vereins „Hilfe für krebskranke Kinder e. V. Frankfurt“, vertreten durch Frau von Haselberg und an die Schulleitung der Albert-Einstein-Schule fand am 8.11.2007 um 12.00 Uhr im Mehrzweckraum statt.

