Albert- Einstein-Schule beim „Siemens Award 2004 für MINT-EC-Schulen“ ausgezeichnet

Die Albert-Einstein-Schule aus Schwalbach wurde für ihr Projekt "EinSteinchen" mit einem Son­derpreis im Wert von 500 Euro ausgezeichnet. Die Auszeichnung nahmen die stellvertretende Schulleiterin Anke Horn und die Fachbereichsleiterin Monika Zieleniewicz am 11.12.2004 in Berlin entgegen.


von links: Frau Prof. Dr. R. Bruder, M. Zieleniewicz, A. Horn,
P. Feltes, H. Kesberg, M. Schumm-Tschauder

Die Siemens AG honoriert mit dem "Siemens Award 2004 für MINT-EC-Schulen" das Engagement der Mitgliedsschulen des Vereins mathema­tisch-naturwissenschaftlicher Excellence-Center an Schulen e. V. (MINT-EC), die durch eine besondere Förderung der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächer eine hoch­qualifizierte Ausbildung ermöglichen und neue Wege der Unterrichtsgestaltung und Schulentwicklung beschreiten.

Für besonders herausragende Leistungen im Bereich "Kommunizieren und Kooperieren" wurde die Albert-Einstein-Schule aus Schwalbach mit einem Sonderpreis für das Projekt " EinSteinchen " ausgezeichnet. Sie ist die einzige hessische Schule unter den zehn Preisträgern. 44 Schulen hatten sich in diesem Jahr an dem Wettbewerb beteiligt. Maria Schumm-Tschauder, Projektleiterin des Förderprogramms "Jugend und Wissen" der Siemens AG, lobte die zukunftsorientierte Ausrichtung der Schulen und unterstrich deren Rolle als Impulsgeber für eine moderne Bildungslandschaft. "Die herausragenden und deshalb preiswürdigen Projekte beweisen nicht nur ein hohes Maß an Eigeninitiative und Kreativität, sondern stehen beispielhaft für innovative Lehr- und Lernmethoden.“ Die Jury setzte sich in diesem Jahr aus namhaften Fachdidaktikern verschiedener Universitäten, Vertretern des gymnasialen Bildungsbereichs sowie Vertretern der Siemens AG zusammen. Die insgesamt 15 Experten waren beeindruckt von den innovativen und kreativen Ansätzen einer zeitgemäßen Schulentwicklung, die eine nachhaltige Förderung der mathematisch­naturwissenschaftlichen Bildung bewirken.

Frau Prof. Dr. R. Bruder (TU Darmstadt) begründete in ihrer Laudatio den Sonderpreis für die Albert-Einstein-Schule , der für die Jurymitglieder, zu denen auch Herr Prof. Dr. W. Herget gehörte, außer Frage stand. Mit dem Ziel, Schülerinnen und Schüler frühzeitig für mathematische Themen zu begeistern sowie die Zusammenarbeit zwischen Gymnasien und Grundschulen zu fördern, hat die Albert-Einstein-Schule den Wettbewerb "EinSteinchen" ins Leben gerufen. Konzipiert und organisiert wurde er von der Fachbereichsleiterin Monika Zieleniewicz und dem Mathematik-Fachsprecher Tobias Deitrich. Angesprochen werden die 4. Klassen der Grundschulen aus dem Einzugsgebiet der Schule. Der Wettbewerb wird in zwei Runden ausgetragen und beinhaltet Rechen-, Knobel, Text- und Sachaufgaben. Die Sieger werden im Rahmen einer Feierstunde in der Albert-Einstein-­Schule mit Sachpreisen ausgezeichnet. Für die Leitidee "Kommunizieren und Kooperieren" bewerteten die Mitglieder der Jury dieses Projekt als "vorbildliches und zur Nachahmung empfohlenes Engagement, das zur Auseinandersetzung mit mathematischen Fragen motiviert und deshalb frühzeitig zur Förderung des MINT-Nachwuchses beiträgt."

„Auch im nächsten Jahr werden wir diesen Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler der Grundschulen in unserem Einzugsgebiet wieder durchführen“, sagte Anke Horn, "an dem selbstverständlich auch Kinder teilnehmen dürfen, die sich nicht an unserer Schule anmelden". EinSteinchen wird erst im Mai 2005 beginnen, wenn über die Aufnahme an die weiterführende Schule bereits entschieden ist. „Besonders wichtig ist uns die Zusammenarbeit mit den Grundschullehrerinnen und –lehrern, die uns eine bessere Verzahnung der Inhalte und Methoden der Grundschule mit denen unserer Schule ermöglicht.“ In diesem Zusammenhang steht auch der (unbewertete) Eingangstest, den die 5. Klassen zu Beginn des Schuljahres schreiben, der ein frühzeitiges Diagnoseinstrument ist und eine Grundlage für die Arbeit im Mathematikunterricht liefert.

"Der Gewinn des Preises ist für uns Ansporn", so Anke Horn, "unser deutliches Engagement im MINT-Bereich weiter zu verstärken".

Anke Horn, StD'n

Stellv. Schulleiterin

 

Hier finden Sie die Gratulation unserer Kultusministerin Karin Wolff.