Arbeitskreis Wissenschaft-Technologie-Wirtschaft WiTechWi)

Pressemitteilung                                                                                                   29.08.2005

 

Der Arbeitskreis WiTechWi blickt zurück und legt sein neues Programm vor

 

Wenn in Schwalbach am Taunus die Abkürung „WiTechWi“ fällt, so weiß (fast) jeder, was gemeint ist. Dabei ist es gerade einmal drei Jahre her, seit im September 2002 zwei Schwalbacher Senioren, der Chemiker Klaus Beeg und der Mess- und Regeltechniker Klaus Löw (inzwischen leider verstorben), dem Aufsichtsrat der Kulturkreis GmbH Schwalbach am Taunus ihre Überlegungen für einen Arbeitskreis „Wissenschaft-Technologie-Wirtschaft“ vorgetragen haben. Danach sind Ziele des Arbeitskreises – erstens - ehrenamtlich dazu beizutragen, Wissenschaft, Technik und Wirtschaft als wichtige Bestandteile unserer Kultur einen angemessenen Stellenwert in der Öffentlichkeit der Stadt zu verschaffen. Und – zweitens - dies in Zusammenarbeit mit Schwalbacher Unternehmen und Schulen zu tun, um bei Schülerinnen und Schülern künftig verstärkt Interesse und Wissenschaft, Technik und Wirtschaft zu wecken. Der Aufsichtsrat der Kulturkreis GmbH begrüßte diese Initiative und stimme der Bildung des Arbeitskreises zu, der unter der Leitung von Klaus Beeg und mit Klaus Löw und Arfast Mummy im Leitungsteam die Arbeit begann.

 

Regelmäßige Veranstaltungen mit Vorträgen und Exkursionen

Der Arbeitskreis bietet seitdem jeden Monat eine Veranstaltung, meist einen Vortrag, der entweder von einem versiertem Mitglied oder aber eine interessanten Gast (darunter Hochschulleiter, Lehrer oder auch Schüler) bestritten wird. Hinzu kommen Exkursionen und der Besuch von Unternehmen, technischen Anlagen (Salzbergwerk, Transrapid)   oder Museen. Das Programm der vergangenen drei Jahre sowie ab September 2005 geplanten Veranstaltungen vermitteln einen Eindruck von der Vielfalt der Aktivitäten. Alle Veranstaltungen werden von den Mitgliedern selbst organisiert und haben oftmals eine große Resonanz – 50 Teilnehmer an einem Abend mit einem wissenschaftlich-technischen Thema sind keine Seltenheit. Dabei sind nicht nur Schwalbacher vertreten, viele Zuhörer und Diskutanten kommen aus den Nachbarstädten und sogar aus der gesamten Region ist – zumindest kennen wir kein anderes“, sagt Klaus Beeg.

 

Zusammenarbeit mit Schulen, Unternehmen und Stadt

Seit bestehen des Arbeitskreises WiTechWi wird die Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen und Organisationen groß geschrieben. Als erste nutzte Monika Zieleniewicz, Fachbereichsleiterin für Mathematik und Naturwissenschaften der Alber-Einstein-Schule Schwalbach (AES), das Angebot des Arbeitskreises zur Zusammenarbeit. Lehrer und Schüler der AES nahmen an von WiTechWi-Mitgliedern organisierten Exkursionen zu den Unternehmen Braun in Kronberg und Infraserv in Höchst teil. Gemeinsam mit Lehrern und Schülern der AES beschäftigten sich WiTechWI-Mitglieder in Veranstaltungen mit Energietechnologien der Zukunft, mit Gentechnologie, mit Astronomie und Astrophysik, mit Satellitennavigationssystemen und mit dem Thema Nachhaltigkeit. Letzteres Jahr stellte Dr. Marina Franke von Procter&Gamble (und Professorin an der TU Darmstadt) am Beispiel eines Unternehmens dar. Die stets zahlreichen Zuhörer im Hörsaal der AES zeigen das Interesse der Öffentlichkeit an solchen Themen.

 

Auch Achim Lürtzener vom Jugendbildungswerk der Stadt Schwalbach griff Anregungen des Arbeitskreises auf. WiTechWi und Jugendbildungswerk veranstalteten gemeinsam im April 2004 und 2005 jeweils eine Ferienfahrt „Abenteuer Chemie“ in die Region Halle und Bielefeld. Die Ferienfahrt für Schülerinnen und Schüler im Alter von 11 bis 14 Jahren wurden von den in Schwalbach am Taunus ansässigen Unternehmen Dow Deutschaland und Proctor&Gamble organisatorisch und finanziell unterstützt. „Wir freuen uns natürlich sehr über das Engagement der beiden Unternehmen“, sagt Klaus Beeg, „das macht es für uns nicht nur leichter, solche Abenteuer-Chemie-Ferienreisen zu veranstalten, sondern für die Teilnahme auch viel attraktiver.“ Kein Wunder, dass die Ferienreisen schon kurz nach Bekanntwerden ausgebucht waren und längst nicht alle interessierten Jugendlichen mitfahren konnten. In der gelungenen Zusammenarbeit von Alt und Jung für Alt und Jung, sozusagen ein „Kooperationsprojekt der Generationen“, liegt ein wichtiges Potenzial des Arbeitskreises, das es künftig weiter zu entwickeln gilt.

Arbeitskreis in der Kulturkreis GmbH – wenig Aufwand, viele Vorteile

Zu dieser „Erfolgsstory“ des Arbeitskreises WiTechWi hat die Schwalbacher Einrichtung der Kulturkeis GmbH ihren teil beigetragen. Denn sie bietet Schwalbacher Vereinen und Arbeitskreisen den Raum, den bürgerschaftliches Engagement braucht. Im direkten Sinne ist damit ein Raum im Bürgerhaus gemeint, im übertragenden der ort, an dem sich Menschen treffen und zum Gewinn für die Allgemeinheit einer Aufgabe widmen können. Und die Veröffentlichungen der Kulturkreis GmbH helfen dabei, die Veranstaltungen bekannt zu machen. Für die Arbeitskreise bleibt damit der organisatorische Aufwand wo gering wie möglich und sie können sich ganz ihrem eigentlichen Anliegen widmen – beispielweise der spannenden Verbindung von Naturwissenschaften, Technik und Wirtschaft.