(K)eine optische Täuschung

AES Exponat besticht bei Explore Science 2006

Beim diesjährigen naturwissenschaftlichen Wettbewerb Explore Science 2006 der Klaus Tschira Stiftung gelang es zwei Schülerinnen der Albert-Einstein-Schule Schwalbach einen gut dotierten Preis mit ihrem physikalischen Wettbewerbsbeitrag Optische Täuschung zu gewinnen.

Die Idee von Explore Science ist, Kinder und Jugendliche für die Naturwissenschaften zu begeistern. Hierzu gehören z.B. jährlich stattfindende Wettbewerbe für Schüler, Ausstellungen, Vorträge für Schüler und Erwachsene und eine Wissenschaftsshow. Das Finale des diesjährigen Wettbewerbs wurde im Luisenpark in Mannheim ausgetragen. Schüler sollten alleine oder in einem Team eine von sieben Aufgaben aus verschiedenen naturwissenschaftlichen Bereichen möglichst kreativ lösen. Gefragt waren dabei vor allem Originalität und technische Raffinesse. Die Schüler traten dabei altersunabhängig gegeneinander an und präsentierten ihre Arbeiten einer fachkundigen Jury.

Sara Ivers-Tiffée und Annika Fischer der 9a der Albert-Einstein-Schule in Schwalbach konnten mit ihrem Physikexponat beim diesjährigen Explore Science 2006 überzeugen.

Für Annika Fischer und Sara Ivers-Tiffée aus der jetzigen 9a der Albert-Einstein-Schule in Schwalbach war es sehr passend, dass sich eine der Wettbewerbsaufgaben mit dem Thema optische Täuschungen beschäftigte, ist doch der Bereich Optik eines der Schwerpunktsthemen des Physikunterrichtes der Klassen 7 und 8. Eine Anregung für ihren Wettbewerbsbeitrag Invertierter Raum erhielten sie bei einem Besuch des Explora-Museums in Frankfurt. Das von den beiden Schülerinnen angefertigte Exponat erweckt den Eindruck eines Raumes, in den man hineinschaut. Diese optische Täuschung wird durch Schatten erreicht, die von den beiden Mädchen „an den falschen Stellen“ eingezeichnet wurden.

Invertierter Raum , Annika Fischer und Sara Ivers-Tiffée (9a, Albert-Einstein-Schule, Schwalbach).

Die Wettbewerbskonkurrenz war sehr groß und zudem altersunabhängig. Im Wettstreit mit 606 Teams mit insgesamt 1841 Teilnehmern erkämpften sich die beiden jungen Schülerinnen der Albert-Einstein-Schule in der Rubrik Optische Täuschung einen mit einem Mediengutschein versehenen Sonderpreis, der zusätzlich zu nur drei weiteren Preisen vergeben wurde. Ziel der Aufgabe war es, ein Exponat zu bauen, das bei Betrachtung aus einem bestimmten Blickwinkel den Eindruck einer optischen Täuschung hervorruft.

Annikas und Saras Invertierter Raum , inspiriert durch Arbeiten des in Birmingham, England geborenen Künstlers Patrick Hughes, wurde von der Jury insbesondere hinsichtlich „seiner künstlerischen Gestaltung und für die gelungene Umsetzung eines Effektes durch ein aufwendig gestaltetes Exponat“ gelobt.              Ls