Albert-Einstein–Schule bei Jugend-forscht erfolgreich

Mit drei Teams, die von OStR U. Dillmann betreut wurden, war die Albert-Einstein-Schule beim diesjährigen Landeswettbewerb von „Jugend forscht“ am 23./24.März in Darmstadt bei Merck vertreten – keine andere Schule aus Hessen konnte so viele Arbeiten präsentieren.


Dass es für die Gruppen aus Schwalbach schwer werden würde, war von vorneherein klar. Zwei Gruppen wurden im Regionalentscheid von dem Juniorwettbewerb „Schüler experimentieren“ hoch gestuft und die 14-jährigen Jungforscher mussten nun gegen wesentlich ältere Mitbewerber antreten.


Viel Beachtung und Lob erhielt die vor allem experimentell ausgerichtete Arbeit von David Kuck (17) und Pelin Yesil (16) im Fach Biologie, die in einem zweistufigen Bioreaktor „Bakterielle DNA aus probiotischen Joghurt-Kulturen“ hergestellt hatten. Die selbst gebaute biotechnologische Anlage fand großen Anklang, bei 7 Mitbewerbern konnten sie sich allerdings nicht unter den ersten drei platzieren.


Auch die Chemie-Arbeit von Yasemin Dere und Kristin Wendel (beide 15) mit dem Thema „Weiße Zähne – gesunde Zähne?“ wurde im Regionalwettbewerb hochgestuft. Sie mussten sich nun der Konkurrenz mit den Älteren stellen. Die überzeugenden elektronenmikroskopischen Aufnahmen von Zähnen, die durch weiß machende Zahnmittel geschädigt wurden, fanden viel Beachtung.

Die Siegergruppe mit ihrem Betreuer

Überraschend erfolgreich war die Gruppe, die sich mit „Allelopathie bei Arabidopsis“ beschäftigt hatte. Stephan Bommel, Anne Kathrin Merkle und Johanna Trick (erst 14 bzw. 15 Jahre alt) überzeugten die Jury mit ihrer Arbeit aus dem Bereich der Planzengenetik. Gegen die starke Konkurrenz (7 Gruppen im Fach Biologie) der wesentlich älteren Mitbewerber erreichten sie den hervorragenden 2. Platz – lediglich eine Arbeit über die Mutation bei Viren wurde besser bewertet. Die Begeisterung und Freude bei der Siegerehrung war riesengroß, nicht nur bei den Siegern und ihrem Betreuer Herrn Dillmann sondern auch bei den SchülernInnen und Kollegen/Innen, die die Teams begleiteten.


Der in diesem Jahr besonders große Erfolg und die Teilnahme dreier Gruppen der Albert-Einstein-Schule wurde in der Laudatio durch die Wettbewerbsleiterin Dr. Christiane Graeff besonders gewürdigt. Das Schwalbacher Gymnasium wird von Hessen für den Bundeswettbewerb in Freiburg als „besonders engagierte Schule“ für den Sonderpreis nominiert und der Betreuungslehrer der 7 Jungforscher, Ulrich Dillmann, erhielt in Darmstadt zusammen mit zwei Kollegen von anderen Schulen den Preis der Friederichs – Stiftung für seine erfolgreiche Arbeit.