Jugend-forscht
AES erfolgreich
(Printausgabe Schwalbacher Zeitung, 22.02.2006)
Mittwoch, 22.2., 9.36 Uhr - Kräftig abgeräumt hat die Schwalbacher
Albert-Einstein-Schule (AES) in der ersten Runde von `Jugend forscht´.
Alle drei Teams holten beim Regionalentscheid die ersten Plätze.
Mit Ihrer Arbeit `bakterielle DNA aus probiotischen Joghurt-Kulturen´
und dem dazu gebauten zweistufigen Bioreaktor landeten auch Pelin Yesil und
David Kuck bei den Älteren im Fach Biologie ganz vorn. Sie werden die
AES am 23. und 24. März beim Landeswettbewerb vertreten.
Und sie werden nicht allein sein: Die anderen Teilnehmer der Albert-Einstein-Schule,
die in der Juniorsparte `Schüler experimentieren´ (bis 15 Jahre)
angetreten waren, gewannen in ihren Fachgebieten ebenfalls die ersten Plätze.
Beide Gruppen wurden vor der Jury zu `Jugend forscht´ hochgestuft und
dürfen nun ebenfalls am Landeswettbewerb teilnehmen.
Die Chemie-Jury war begeistert von der Arbeit von Yasemin Dere und Kristin
Wendel, die untersucht hatten, wie weiß-scheuernde Zahncremes und bleichende
Mittel die Feinstruktur der Zähne verändern. Mit Aufnahmen aus einem
Elektronenmikroskop von SiemensVDO belegten die beiden Schülerinnen die
schädigende Wirkung der getesteten Produkte.
Mit ihrer Arbeit `Allelopathie bei Arabidopsis´ im Fach Biologie überzeugten
Stephan Bommel, Anne Kathrin Merkle und Johanna Trick die Jury und setzten
sich gegen neun Konkurrenten durch. Ihre Kenntnis der Pflanzengenetik, die
nachgewiesene Erfahrung im sterilen Arbeiten und die ernst zu nehmenden wissenschaftlichen
Ansätze hinterließen bei den Juroren einen großen Eindruck.
Die Jury lobte auch die Präsentation und den Teamgeist der Gruppe. Auch
diese Arbeit wurde höher gestuft und die drei Jungforscher dürfen
mit ihrer Arbeit im März in Darmstadt am Landeswettbewerb teilnehmen.
`Mit diesem Erfolg hatte eigentlich keiner gerechnet´, freut sich Ulrich
Dillmann, der die AES-Teilnehmer betreut. Dass Beiträge aus `Schüler
experimentieren´ in den Hauptwettbewerb hochgestuft werden, komme schließlich
sehr selten vor. Und Schulleiterin Anke Horn ergänzt: `Wir sind stolz
auf unsere jungen Forscher.´ red
Pfiffige Schüler mit Forscherdrang
(Printausgabe Höchster Kreisblatt, 16.02.06)
Schwalbach/Eschborn.
Außerordentlich erfolgreich haben
sich die Vertreter von zwei Schulen aus dem Osten des Kreises beim Regionalwettbewerb
Hessen-Mitte von «Jugend forscht – Schüler experimentieren»
präsentiert. «Es gab eine Vielzahl beeindruckender Forschungsarbeiten
zu bestaunen», lobt die Mainova als Mitorganisatorin der Aktion.
Im Mainova-Gebäude an der Frankfurter Kurt-Schumacher-Straße stellten
die 70 Nachwuchswissenschaftler 39 Projekte vor. Fünf Jugendliche der
Albert-Einstein-Schule (Schwalbach) kehrten mit zwei ersten Plätzen zurück.
Christina Diehl (17) und Thomas Schönenbach (18) von der Heinrich-von-Kleist-Schule
(Eschborn) hatten in der Kategorie «Mathematik/Informatik» ebenfalls
die Nase vorne, teilen sich den Spitzenplatz aber mit einem Schüler aus
Königstein. Die beiden Kleist-Schüler untersuchten, wie sich ein
idealer Lichtstrahl in einem innen verspiegelten Würfel verhält.
Alle Erstplatzierten
dürfen dann beim Landeswettbewerb am 23. und 24. März in Darmstadt
antreten. Nach der Ausscheidung in der südhessischen Stadt folgt der
Bundeswettbewerb, der vom 18. bis 21. Mai in Freiburg stattfindet. Die Mainova
ist bereits zum siebten Mal Paten-Firma beim größten naturwissenschaftlich-technischen
Nachwuchswettbewerb Deutschlands. So stellt der Energieversorger einen Teil
der Juroren sowie das Preisgeld für die Gewinner. Die Erstplatzierten
erhalten je 75 Euro, für einen zweiten Platz gibt es 60 Euro, der Dritte
erhält 45 Euro.
Mit DNA haben die Einstein-Schüler David Kuck (18) und Pelin Yesil (15)
geforscht. Sie haben einen zweistufigen Bioreaktor gebaut, um «DNA aus
probiotischen Joghurt-Kulturen» herzustellen. Zwei Schulkameradinnen,
Yasemin Dere (15) und Kristin Wendel (15), überprüften die Frage:
«Weiße Zähne – gesunde Zähne?» Sie nahmen die
Wirkung von Zahncremes mit Bleichmitteln unter die Lupe. (hk)
Pressemitteilung - Albert-Einstein-Schule: Erste Plätze
bei „Jugend-forscht“
Am Dienstag, 14.2.06, fand bei der Mainova in Frankfurt der Regionalentscheid Mitte im Wettbewerb „Jugend-forscht“ statt. Von der Albert-Einstein-Schule waren drei Gruppen angetreten, ihre Arbeiten zu präsentieren, sich der Konkurrenz zu stellen und sich dem Urteil der Jury auszusetzen.
Mit Ihrer Arbeit „Bakterielle DNA aus probiotischen Joghurt-Kulturen“ und dem dazu gebauten zweistufigen Bioreaktor konnten Pelin Yesil und David Kuck bei den Älteren im Fach Biologie den ersten Preis erringen. Sie werden die AES am 23. und 24. März beim Landeswettbewerb vertreten.
Doch sie werden nicht allein dabei sein: Die anderen Teilnehmer der Albert-Einstein-Schule, die in der Juniorsparte „Schüler experimentieren“ (bis 15 Jahre) angetreten waren, gewannen in ihren Fachgebieten ebenfalls die ersten Plätze. Beide Gruppen wurden vor der Jury zu „Jugend - forscht“ hochgestuft und dürfen nun ebenfalls am Landeswettbewerb teilnehmen.
Die Chemie – Jury war begeistert von der Arbeit von Yasemin Dere und Kristin Wendel, die untersucht hatten, wie weiß - scheuernde Zahncremes und bleichende Mittel die Feinstruktur der Zähne verändern. Mit Elektronenmikroskop – Aufnahmen, die bei dem Schulnachbar Siemens-Automotive / VDO gemacht wurden, konnten die beiden Schülerinnen die schädigende Wirkung belegen. Yasemin und Kristin haben mit ihrer Arbeit gegen 2 Mitbewerber den ersten Preis gewonnen, wurden zu Jugend - forscht hoch gestuft und fahren ebenfalls nach Darmstadt
Mit ihrer Arbeit „Allelopathie bei Arabidopsis“ im Fach Biologie konnten Stephan Bommel, Anne Kathrin Merkle und Johanna Trick die Jury beeindrucken und gegen 9 Konkurrenten den ersten Preis gewinnen. Ihre Kenntnis der Pflanzengenetik, die nachgewiesene Erfahrung im sterilen Arbeiten und die ernst zu nehmenden wissenschaftlichen Ansätze hinterließen bei den Juroren einen großen Eindruck. Die Jury lobte auch die vorzügliche Präsentation und den guten Teamgeist der Gruppe. Auch diese Arbeit wurde höher gestuft und die drei Jungforscher dürfen mit ihrer Arbeit im März in Darmstadt am Landeswettbewerb teilnehmen.
„Mit diesem Erfolg hatte eigentlich keiner gerechnet, mit der Höher – Gruppierung in den anspruchsvollen Jugend - forscht – Wettbewerb hatte keiner gerechnet - diese Ehrung ist auch eigentlich eine große Seltenheit,“ sagte der betreuende Lehrer Ulrich Dillmann. Die Albert-Einstein-Schule ist stolz auf ihre sieben Jungforscher und das Engagement von Ulrich Dillmann ergänzte die Schulleiterin Anke Horn.
Woran Einstein-Schüler forschen
(Printausgabe
Höchster Kreisblatt, 27.01.06)
Schwalbach. Am 14. Februar gilt's. Dann müssen sieben Schüler der
Albert-Einstein-Schule (AES) ihre Projekte in den Fächern Biologie und
Chemie der strengen Jury beim Regionalwettbewerb von «Jugend forscht»
im Mainova-Gebäude in Frankfurt präsentieren. Wen es interessiert:
Ab 14 Uhr kann sich dort jeder die Experimente der Schüler erklären
lassen.
Monatelang haben drei AES-Teams an ihren Aufgaben herumgetüftelt, mit
Reagenzgläsern und Petrischalen hantiert und viel Freizeit dafür
geopfert. Ein schier unaussprechliches Thema haben sich Stephan Bommel, Anne
Kathrin Merkle und Johanna Trick vorgenommen. Fasziniert von den Möglichkeiten
in der Pflanzengenetik untersuchten sie die «Allelopathie bei Arabidopsis».
Anhand einer Modellpflanze, der Ackerschmalwand, lateinisch Arabidopsis thaliana,
haben die Jungforscher unter sterilen Bedingungen überprüft, wie
Pflanzenwirkstoffe aus Waldmeister oder Kastanie verhindern, dass in ihrer
Nähe andere Pflanzen gedeihen können. «Dieser Effekt heißt
Allelopathie und er ist wichtig für einen Pflanzenschutz ohne Chemie»,
erklärt Stephan. «Zuerst ist uns alles verschimmelt, weil wir das
mit dem sterilen Arbeiten noch nicht so drauf hatten», gesteht Johanna.
«Die
Schüler haben eine eigene Methode entwickelt, die so in der Wissenschaft
noch nicht belegt ist», sagt Chemielehrer Ulrich Dillmann, der die «Jugend
forscht»-Gruppen betreut, nicht ohne Stolz auf seine Schützlinge.
Vor allem seinem Engagement ist es auch zu verdanken, dass die AES den jungen
Forschern fast professionelle Arbeitsbedingungen bieten kann. Das 1998 eingeweihte
Schullabor hat einen Gesamtwert von 370 000 Euro und ist exklusiv ausgestattet.
«Wir haben fast alles mit Sachspenden aus der Industrie aufgebaut»,
berichtet Dillmann. Einzigartig unter deutschen Schulen ist dabei das Gentechniklabor
der AES, das seit 2002 amtlich anerkannt ist und alle Sicherheitsauflagen
erfüllt.
Mit DNA haben David Kuck und Pelin Yesil (Klasse 10 und 12) geforscht. Sie
haben einen zweistufigen Bioreaktor gebaut, um «DNA aus probiotischen
Joghurt-Kulturen» herzustellen. «Diese DNA kann angeblich gegen
Darmbeschwerden helfen und das Immunsystem anregen», erklärt Pelin
das Ziel.
Einem alltagsnahen Thema haben sich Yasemin Dere und Kristin Wendel verschrieben
. Sie überprüften die Frage: «Weiße Zähne – gesunde
Zähne?» und nahmen die Wirkung von Zahncremes mit Bleichmitteln
unter die Lupe. «Als Testobjekt haben wir uns Schweinezähne beim
Schlachter besorgt», erzählen die Neuntklässlerinnen. Nach
vielem Putzen haben sie ihre Ergebnisse unter dem Elektronen-Mikroskop beim
Schulnachbarn Siemens-VDO überprüft und dokumentiert. Das Fazit:
«Zahncremes mit Scheuermitteln und Weißmachern haben eine nachteilige
Wirkung auf die Zahnoberfläche.» Einige ihrer Freunde haben daraufhin
die Zahncreme gewechselt.
Die AES-Schüler rechnen sich gute Chancen beim Wettbewerb aus. Die Bilanz
der AES lässt hoffen: Bei den Regionalwettbewerben kamen von 14 AES-Teams
elf auf Platz eins. Auch Landessieger hat die AES bei «Jugend forscht»
schon gestellt. «Der Herr Dillmann verliert nie», sagen die Schüler.
(ku)

