AES-Lehrer zur Kanadier-Weiterbildung auf der Lahn
„Diesmal soll keiner von uns baden gehen“, so das ehrgeizige Ziel der AES-Lehrer, die gemeinsam im letzten Herbst auf der Ardèche eine Kajak-Fortbildung mit dem Erwerb des Kanuscheins beendet hatten. Nun galt es am vergangenen Samstag, die dort erworbenen Fähigkeiten auf der heimischen Lahn umzusetzen. Gregor Adler vom Kanu Club Limburg, der bereits die Aus-bildung in Frankreich geleitet hatte, organisierte für diesen Tag drei Kanadier-boote, und so ging es vom Einstiegsort nahe Villmar lahnabwärts. Zwei Schleu-sen erforderten schon früh den Einsatz von Muskelkraft. Da das Wetter sich von seiner schönsten Seite zeigte und sich somit den Teilnehmern die landschaftliche Schönheit dieses Streckenabschnitts erschloss , war das Vergnügen nach zwei-einhalb Stunden für die meisten schon viel zu früh wieder vorbei. „Ich wäre gern noch länger gefahren“, so Jörn Kämpken, „nur mein Hinterteil schmerzt jetzt etwas“.Nach der Kanadiertour saß man gemütlich am Grill beisammen und schwelgte in gemeinsamen Südfrankreich-Erinnerungen, ehe es einigen unter den Lehrern keine Ruhe ließ und sie doch noch der Ehrgeiz packte, den Slalomkurs unterhalb des Limburger Doms im Kajak zu bewältigen – selbstverständlich gegen den Wasserfluss. Damit ein wenig Ardèche-Gefühl aufkam, wurde zwecks stärkerer Strömung die Zuwasserschleuse geöffnet. Auf diese Weise wurde zwar schließ-lich das angestrebte Ziel, keinen Wasserkontakt zu bekommen, verfehlt, aber am Ende waren sich die Kollegen einig: Die ein oder andere Tour mit Schülern wird demnächst verwirklicht.
Foto (v.li. n. re.): Jürgen Morr, Marion Möller, Peter Straßburger, Claudia Degen, Reinhard Groß, Ute Manigk, Hannes Friedemann, Hans Gottschalk, Jörn Kämpken, Andreas Stähler, Jochen Kilb
Jochen Kilb
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit AES

