Doppelte Auszeichnung für die Klasse 7a der Albert-Einstein-Schule Schwalbach
Die Jury der Bundeszentrale für
politische Bildung beurteilte die Arbeit der Klasse 7a als besonders gelungen,
als Produkte hatten die Schülerinnen und Schüler einen Lernkarteikasten
gebaut und die dazugehörigen Karteikarten zum Thema „Was tun gegen
AIDS?“ erarbeitetet sowie entworfen.
Das besondere Engagement bei der Erarbeitung und Präsentation des Themas,
aber auch die von der Klasse durchgeführte Spendenaktion, würdigte
die Bundeszentrale für politische Bildung mit einer Urkunde sowie mit
150,- € für die Klassenkasse.
Zuvor hatte die Klasse schon mit großer Begeisterung die Rückmeldung
des Kinderhilfswerkes der Vereinten Nationen (Unicef) entgegengenommen. Innerhalb
von nur zwei Wochen hatte die Klasse eine Spendeaktion für von AIDS betroffene
Kinder in Afrika durchgeführt und eine Spende in Höhe von 250,-
€ an das Kinderhilfswerk überwiesen.
„Alle Schüler fanden innerhalb der Projektarbeit individuelle Arbeitsschwerpunkte,
die sie mit Freude umsetzten“, beschreibt der betreuende Lehrer Herr
Michael Herrmann die Arbeitsatmosphäre, „Informationen wurden gesammelt,
analysiert und Form von Karteikarten anschaulich aufbereitet, ein Karteikasten
wurde konzipiert und gebaut, außerdem wurden für die Spendenaktion
Flugblätter entworfen sowie verteilt und eine Durchsage in der Schule
gemacht.“
Die Konkurrenz gegen die sich die Klasse der Albert-Einstein-Schule durchsetzen
konnte war riesig. Über 65.000 Jugendliche der 5.-11. Jahrgangsstufe
aus ganz Deutschland haben beim Schülerwettbewerb zur politischen Bildung
2007 mitgemacht. 3.017 im Team erarbeitete Projektergebnisse waren zu bewerten.
Die Jury setzte sich aus Fachlehrkräften und Mitarbeitern einiger Kultusministerien
zusammen.
Der angesehene Schülerwettbewerb, der unter der Schirmherrschaft des
Bundespräsidenten steht, möchte wichtige Themen in die Schulen hinein
tragen, methodische Anstöße geben uns so die Arbeit der Lehrerinnen
und Lehrer unterstützen.
„Es gab vielfältige und nicht alltägliche Aufgaben“,
stellt Fabian Roß heraus, Schüler der 7a, „so machte ich
die Durchsage für den Spendenaufruf in unsere Schule. Eine völlig
neue Erfahrung für mich.“
Die Schülerinnen Jessica Diesterbeck, Melanie Eschholz, Antonia Fischer,
Lisa Jünemann und Sara Kapur hoben hervor, dass es besonders interessant
war nicht nur etwas über die Immunschwächekrankheit AIDS gelernt
zu haben, sondern sich im speziellen mit den davon direkt oder indirekt betroffen
Gleichaltrigen in Afrika auseinandergesetzt zu haben.
„Es ist immer wieder eine tolle Erfahrung wie die Schülerinnen
und Schüler den Bundeswettbewerb annehmen, mit Freude daran arbeiten
und auf die Ergebnisse warten, wenn dann noch die Würdigung in Form von
zwei Urkunden und eines Geldpreises eintrifft ist dies ein zusätzlicher
Ansporn auch im kommenden Jahr wieder teilzunehmen“, konstatiert Herr
Herrmann, der inzwischen auf eine langjährige Mitarbeit und eine lange
Liste an Prämierungen zurückschauen kann.

