Bundeswettbewerb zur politischen Bildung – Schülerinnen und Schüler der Albert-Einstein-Schule dreimal erfolgreich

Wie jedes Jahr verschickte die Bundeszentrale für politische Bildung in Berlin Ende Februar / Anfang März die Siegerurkunden des vorangegangenen Schülerwettbewerbs. Zwei 10. Klassen der Albert Einstein Schule Schwalbach gewannen drei Preise: Zwei prämierte Projektgruppen erhalten eine CD-Rom zu aktuellen politischen Themen, außerdem erhält eine Klasse zusätzlich einen kompletten Klassensatz Jugendbücher.
Kreativ und multimedial beschäftigte sich eine Klasse mit dem Thema „Ein bisschen Frieden-Musikkritik mal anders“, wählte und analysierte Liedtexte mit gesellschaftskritischem Inhalt und produzierte ein 10-minütiges Radiofeature.
Dass sich zwei Projektgruppen für das freie Thema „Politik brandaktuell“ entschieden, zeigte wieder einmal, dass viele Schüler sich für Politik interessieren und darüber informieren. Mit diesem Hintergrund wählten sie selbstständig das Thema „Wahlen in den USA 2008“ sowie „Menschenrechtsverletzungen in China“.
Im Gespräch bemerkte der verantwortliche Lehrer im Fach Politik und Wirtschaft Michael Herrmann „dass die Albert Einstein Schule bei einer Anzahl von über 2800 Einsendungen drei Preise gewinnen konnte freut mich besonders für alle beteiligten Schüler. In der politischen Bildung ist heutzutage ein Begriff zu einer zentralen Kategorie geworden: Nachhaltigkeit. Der nachhaltige Erfolg dokumentiert sich in den zahlreichen Prämierungen von Klassen und Projektgruppen unserer Schule in der letzten acht Jahre.“

Der Schülerwettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung legt seit Jahren den Schwerpunkt auf projektorientierter und selbstständiger Teamarbeit, d.h. die Lernenden arbeiten innerhalb und außerhalb des Unterrichts und der Lehrer nimmt eine betreuende und beratende Funktion ein. „Mir ist aufgefallen, dass diese Vorgehensweise den Schülern viel abverlangt, dass mit Problemen und Schwierigkeiten aktiv und konstruktiv umgegangen werden muss, und die Erkenntnis, dass dies nicht immer zur vollen Zufriedenheit gelingt zählt unbenommen auch zum Lernerfolg“, resümiert Herr Herrmann.
Diese Art des Arbeitens bereitet vor allem die Zehntklässler auf die gymnasiale Oberstufe vor.
Einen herzlichen Glückwunsch an alle siegreichen Schülerinnen und Schüler, aber auch an jene, die ohne eine Prämierung erhalten zu haben, von der Projektarbeit profitieren konnten.

D. Herrmann