EinSteinchen experimentiert - Abschlussveranstaltung

Gymnasiasten begeistern Grundschüler für Naturwissenschaften


VhU, Landesarbeitsgemeinschaft SchuleWirtschaft und Albert-Einstein-Schule zogen positive Bilanz / Projekt „Einsteinchen experimentiert“ wird fortgesetzt / Andere Gymnasien zur Übernahme des Projekts ermuntert

Schwalbach. Die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU), die Landesarbeitsgemeinschaft SchuleWirtschaft Hessen (LAG) und die Albert-Einstein-Schule (AES) zogen heute auf der Abschlussveranstaltung des Projektes „Einsteinchen experimentiert“ eine äußerst positive Bilanz. Das Projekt habe sowohl bei der Qualität der Ergebnisse als auch bei der Motivation der Schüler die Erwartungen weit übertroffen, waren sich die Veranstalter einig. Deshalb werden sie das Projekt fortsetzen und wollen auch andere Gymnasien animieren, das Projekt zu übernehmen. Ziel des im Februar 2005 gestarteten Projektes war es, Grundschülerinnen und -schüler für die Naturwissenschaften zu begeistern. Gymnasiastinnen und Gymnasiasten der AES gingen hierzu nachmittags in die umliegenden Grundschulen und experimentierten dort gemeinsam mit den Kleinen. Ganz nebenbei erwarben die „großen“ Schüler dabei pädagogische und soziale Kompetenzen.

„Unsere Erwartungen wurden bei weitem übertroffen. Die Begeisterung der Gymnasiasten und Grundschüler war ebenso groß wie die Qualität des ‚Unterrichts’ überraschend hoch“, zog Jörg E. Feuchthofen, Geschäftsführer der VhU, Bilanz. „Wir hoffen sehr, dass dieses Projekt weiter Schule macht.“ Das Konzept lasse sich leicht von anderen Schulen übernehmen. Der Hochtechnologiestandort Hessen benötige zukünftig dringend mehr naturwissenschaftlichen Nachwuchs. „Einsteinchen experimentiert“ stelle hier frühzeitig die richtigen Weichen.

„Unsere Schülerinnen und Schüler haben nachmittags mit den Kolleginnen und Kollegen in diesem Jahr insgesamt 17 mal vier umliegende Grundschulen besucht und dort gemeinsam mit den Kleinen experimentiert. Hierzu haben sich unsere Schüler 23 naturwissenschaftliche Experimente selbst erarbeitet und Leitfäden für die Grundschüler vorbereitet“, sagte Monika Zieleniewicz, betreuende Lehrerin an der AES. Die intensive Arbeit habe sich gelohnt. Nicht nur die SchülerInnen seien begeistert, sondern auch die Eltern der GrundschülerInnen - so die Ergebnisse der Elternbefragung.

„Die von allen Seiten positiven Rückmeldungen bestärken uns darin, das Projekt fortzusetzen,“ sagte Anke Horn, Leiterin der Albert-Einstein-Schule. Sie ermunterte andere Gymnasien, das Projekt zu übernehmen. Es führe nicht nur zu einer stärkeren „Verzahnung“ mit der Arbeit der Grundschule, sondern helfe auch, die AES in der Region als Schule mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt zu profilieren. Bei der Abschlussveranstaltung überreichte Dr. Jörg Friedrich, Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft SchuleWirtschaft Hessen Teilnahmezertifikate an 22 Schülerinnen und Schüler der Albert-Einstein-Schule.