EinSteinchen experimentiert - Ein Besuch in der Geschwister-Scholl-Schule

Pressemitteilung der VhU und der Albert-Einstein-Schule

„EinSteinchen experimentiert“ zieht positive Zwischenbilanz/ Hessen Chemie weiterer Förderer

Schwalbach. „Unseren zukünftigen Nachwuchs müssen wir schon in der Grundschule und im Kindergarten für die Naturwissenschaften begeistern. Dies wird sich langfristig auszahlen. Es ist eine nachhaltige Investition in die internationale Wettbewerbsfähigkeit unseres Hochtechnologiestandortes Hessen“, sagte Jürgen Funk, Sprecher von Hessen Chemie anlässlich einer Zwischenbilanz des Projektes „EinSteinchen experimentiert“ in Schwalbach am Taunus. Als konkrete Unterstützung des Projektes übereichte Funk 20 Experimentierkoffer an die Schülerinnen und Schüler des Albert-Einstein Gymnasiums (AES).

Die Projektidee sei einfach, erläuterte Anke Horn, Schulleiterin der Albert-Einstein-Schule. „Alle 14 Tage gehen unsere Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 und 10 nachmittags in die umliegenden Grundschulen. Unter Aufsicht von Lehrkräften führen sie dort mit den Grundschülern einfache Experimente aus dem Alltag durch.“ So nutze man die natürliche Neugier der Grundschülerinnen und -schüler, um bei ihnen die Begeisterung für die Naturwissenschaften zu wecken. Gleichzeitig fördere man die pädagogische und methodische Kompetenz der eigenen Schülerinnen und Schüler und vermittele ihnen Spaß am Lehren. „Der Erfolg gibt uns recht“, sagte Horn, „ im Mai haben wir mit zwei Grundschulen begonnen, jetzt sind es schon vier“.

„Unsere Kinder sind jedes Mal mit Kopf und Herz bei der Sache,“ ergänzte Annette Regenbrecht, kommissarische Leiterin der Geschwister-Scholl-Grundschule in Schwalbach.

Die von der AES gewählten naturwissenschaftlichen Themen, wie z.B. „die mysteriöse Eule“ oder „der gefangene Regenbogen“, würden nicht nur ihre Schülerinnen und Schüler „fesseln“, sondern auch deren Eltern. Diese zeigten sich hoch erfreut über ein solch qualifiziertes Nachmittagsangebot.

„Wir hoffen, dass dieses Projekt Schule macht“, freute sich Dr. Jörg Friedrich, Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft Schule Wirtschaft Hessen (LAG) über die bisherigen positiven Erfahrungen der beteiligten Schulen. Die Konzeptidee von „EinSteinchen experimentiert“ scheine aufzugehen. Schließlich könne sie von anderen Schulen mit geringem Aufwand übernommen werden.

„EinSteinchen experimentiert“ ist ein gemeinsames Projekt der Landesarbeitsgemeinschaft Schule Wirtschaft Hessen und Albert-Einstein-Schule und wird durch die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) unterstützt.

 

EinSteinchen experimentiert - Ein außergewöhnliches Projekt

Schwalbacher Zeitung am 29.11.2005

Die Großen erklären, die kleinen basteln. So funktioniert `Einsteinchen experimentiert´ an mittlerweile vier Grundschulen. Foto: Schlosser

Montag, 21.11., 12.40 Uhr - Das Projekt `Einsteinchen experimentiert´ sucht seinesgleichen. Alle 14 Tage ergründen Schwalbacher Grundschüler unter Anleitung von Gymnasiasten der Albert-Einstein-Schule Phänomene der Physik und Chemie.

Unterstützt wird das Projekt auch vom Arbeitgeber-Verband Hessen Chemie. Sprecher Jürgen Funk ist von der Schwalbacher Idee überzeugt: `Unseren zukünftigen Nachwuchs müssen wir schon in der Grundschule und im Kindergarten für die Naturwissenschaften begeistern. Dies wird sich langfristig auszahlen.´ Als konkrete Unterstützung des Projektes übereichte er am vergangenen Mittwoch 20 Experimentierkoffer an die Schüler der AES.
`Wir hoffen, dass dieses Projekt Schule macht´, freute sich auch Dr. Jörg Friedrich, Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft SchuleWirtschaft Hessen (LAG) über die bisherigen positiven Erfahrungen der beteiligten Schulen. Die Konzeptidee von `EinSteinchen experimentiert´ scheine aufzugehen. Schließlich könne sie von anderen Schulen mit geringem Aufwand übernommen werden.

AES-Schulleiterin Anke Horn erläuterte noch einmal das Prinzip von`Einsteinchen experimentiert´: `Alle 14 Tage gehen unsere Schüler der Jahrgangsstufen neun und zehn nachmittags in die umliegenden Grundschulen. Unter Aufsicht von Lehrkräften führen sie dort mit den Grundschülern einfache Experimente aus dem Alltag durch.´ So nutze man die natürliche Neugier der Grundschüler, um bei ihnen die Begeisterung für die Naturwissenschaften zu wecken. Gleichzeitig fördere man die pädagogische und methodische Kompetenz der eigenen Schüler.

`Unsere Kinder sind jedes Mal mit Kopf und Herz bei der Sache´, ergänzte Annette Regenbrecht, kommissarische Leiterin der Geschwister-Scholl-Schule in Alt-Schwalbach. Die von der AES gewählten naturwissenschaftlichen Themen würden nicht nur ihre Schüler `fesseln´, sondern auch deren Eltern. Diese zeigten sich zudem `hoch erfreut´ über das qualifiziertes Nachmittagsangebot. red