Der Kalte Krieg in neuen Formen

„Habt ihr euch schon mal gefragt, ob der Kalte Krieg wirklich vorbei ist?“
Nein, WIR nicht.
Doch genau diese Frage war das Thema der Projektarbeit von Benjamin Alpert, Laszlo Brendel, Zoran Sergievski und Dominic Valentiner.
Innerhalb einer Woche erstellten sie für die Fächer Kunst und Geschichte eine dreiteilige Arbeit in Form einer Collage, die sich mit dem, in ihren Augen immer noch währenden, Konflikt zwischen Russland und den USA beschäftigt. Der erste Teil thematisiert die Vergangenheit des Kalten Krieges, der mittlere die gegenwärtige Situation, bildlich dargestellt durch Noch-Präsident George W. Bush und Ex-Präsident Wladimir Putin (in maskuliner Pose), und der dritte Teil zeigt schließlich die Zukunft, wie sie aus der Sicht der Schüler der Stufe 13 (nach dem heutigen Stand der Dinge) aussehen könnte. Die Entwicklung des Konflikts im Laufe der Zeit wird durch eine Mauer aus Styropor symbolisiert, die mit der Berliner Mauer assoziiert und somit ein Bildnis für die Trennung zwischen Ost und West ist. Das Auf und Ab dieser steht für die Schwere des Konflikts. Eins der vielen wiederkehrenden Elemente ist die Friedenstaube, die erst eingemauert, dann befreit ist, doch in Zukunft wieder von Falken angegriffen wird. Die Idee zum Bild entstand bereits Wochen zuvor, doch auch während der Erstellung in der Projektwoche kamen noch einige hinzu.
„Wir haben jeden Tag etwa fünf Zeitstunden gearbeitet“, berichteten sie.
Die Grundaussage, die sie uns mit auf den Weg gaben, war folgende: „Ob kalt, ob warm- Nie wieder Krieg!“
Wer sich ein eigenes Bild vom Ergebnis ihrer Arbeit machen möchte, kann es im Foyer des Schwalbacher Bürgerhauses tun. Dort wird es bis zum 20. Juni ausgestellt sein.
(Natalie Kempe, Kerrin Hille 10e)