Musik

Big Band
Im vierten Jahr ihres Bestehens hat sich eine beachtliche Gruppe zusammengefunden, die unter anderem beim "Tag der offenen Tür" ihr Können zeigen wird. Zum Schuljahresabschluss wird auch dieses Jahr ein Grillabend geplant. Für interessierte Instrumentalisten haben wir einige Leihinstrumente (Saxophon, Trompete, Posaune) und bieten Instrumentalunterricht (durch private Lehrer) an der Schule an.
Unterstufenchor
Über 70 Sänger und Sängerinnen aus den Stufen 5 und 6 versammeln sich dienstags in der 6ten Stunde und singen beim "Wunschkonzert" nach Herzenslust oder proben für die Konzerte, die dieses Schuljahr an Weihnachten und zum Frühlingsbeginn (20. 3. 2001) stattfinden. Hierfür proben wir Lieder aus "Mary Poppins".
Mittelstufenchor
Die Sängerelite der Stufen 7-10 übt vierstimmig Lieder aus dem Musical "Rocky Horror Show", die dann, beim mittlerweile traditionellen "Gesang in den Mai" zusammen mit Oberstufenschülern dargeboten werden. Das Chorfest versüßt die letzten Tage vor den Sommerferien.
Oberstufenchöre
Insgesamt 45 Kursteilnehmer und einige interessierte AG-Sänger sind in diesem Schuljahr aktiv dabei. Neben den Proben für "Rocky Horror" werden Gospels (für Weihnachten), Frühlingsmadrigale und andere Chorwerke geprobt. Für das Sommerkonzert entsteht eine Gemeinschaftsarbeit mit dem Schulorchester.
An der AES wird Musik großgeschrieben Erweiterter Musikunterricht an der Albert-Einstein-Schule |
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Nach einem
ersten und sehr erfolgreichen Probedurchlauf im Schuljahr 2000/2001 wird die
Albert-Einstein-Schule auch im kommenden Schuljahr wieder "Erweiterten
Musikunterricht" für die neuen Klassen 5 anbieten. Das überaus
große Interesse und die überwältigende Nachfrage nach einem
solchen musikalischen Angebot in diesem Schuljahr resultieren sicher auch
aus den mittlerweile allseits bekannten und diskutierten Erkenntnissen diverser
empirischer Studien, etwa der von Prof. H. G. Bastian (Universität Frankfurt),
nach denen Musikunterricht in Verbindung mit dem Erlernen eines Instrumentes
und gemeinsamer praktischer Musikausübung von unschätzbarem Wert
für die Persönlichkeitsbildung ist. Jedem, der einmal Kindern beim
gemeinsamen Musizieren zugeschaut hat, leuchtet ein, dass Musikmachen ein
unmittelbarer Baustein zur Förderung von Teamfähigkeit, emotionaler
Stabilität, Stress- und Konzentrationsfähigkeit und Kreativität
ist.
Die AES möchte deshalb Schülern, die privat in ihrer Freizeit
ein Instrument erlernen, die Möglichkeit bieten, ihr Instrumentalspiel
auch in den schulischen Musikunterricht einzubeziehen und im Rahmen der Schule
einen musikalischen Akzent zu setzen.
Im erweiterten Musikunterricht wird das praktische Instrumentalspiel der Schüler
zum festen Bestandteil des Unterrichts, etwa im regelmäßigen Spiel
im "Klassenorchester". Viele theoretische Unterrichtsgegenstände
lassen sich im gemeinsamen Spiel auf dem Instrument quasi spielend erlernen
und mit Leben füllen.
Erweiterter
Musikunterricht ist im Gegensatz zum regulären zweistündigen Musikunterricht
dreistündig. Er setzt sich zusammen aus zwei Musikstunden in der "erweiterten
Musikgruppe" und einer musikpraktischen Stunde, die wahlweise im Vororchester,
der Flöten-AG oder im Unterstufenchor absolviert wird. Mit der Wahl des
"Erweiterten Musikunterrichts" haben so die Schüler die Möglichkeit,
ihr Engagement in einer dieser Musikgruppen als Bestandteil ihres Musikunterrichts
werten zu lassen.
Der "Erweiterte Musikunterricht" wird von den Schülern für
jeweils zwei Schuljahre gewählt. Er wird im kommenden Schuljahr für
eine Klassenstärke von 30 bis max. 33 Schüler angeboten. Die Teilnahme
am "erweiterten Musikunterricht" setzt voraus, dass die Schüler
ein Instrument spielen oder - in Ausnahmefällen - mit Eintritt in die
Klasse 5 neu erlernen. Seit drei Jahren gibt es die Möglichkeit, mit
Leihinstrumenten der Schule in kleinen Gruppen sogenannte "Schnupperkurse"
für Geige oder Cello zu bel
egen. Dieses Projekt hat großen Anklang gefunden und die frischgebackenen Streicher sind stets mit Begeisterung bei der Sache. Damit ist der Einstieg zum Erlernen eines solchen als schwierig geltenden Orchesterinstrumentes wesentlich erleichtert und ein erster Schritt zum gemeinsamen Musizieren schon getan. (M.F.)


